ÜBER MICH

Ich, Cäcilia, bin 1988 in Menden (im Sauerland), Deutschland, geboren, lebe, lerne und kreiere aber bereits seit 2007 in Wien, Österreich.

Meine professionelle Ausbildung zur Bühnentänzerin führte mich von 2007 bis 2011 an die Musik- und Kunstprivatuniversität der Stadt Wien, Österreich (MUK) und an die Escola Superior de Dança in Lissabon, Portugal (ESD), für die ich im Wintersemester 2009/2010 ein Erasmus-Stipendium erhielt .

Während meines Studiums durfte ich von renommierten Dozent*innen und Choreograf*innen (u.a. Manfred Aichinger, Nikolaus Adler, Esther Balfe, Douglas Becker, Nicole Berndt-Caccivio, Georg Blaschke, Vítor Garcia, Elio Gervasi, Robert Hewitt, Saskia Hölbling, Liz King, Patricia Mis, Christina Medina, Moravia Naranjo, Fabiana Pastorini, Teresa Ranieri, Virginie Roy-Nigl, Nikolaus Selimov, Hans Tappendorff, Darrel Toulon) lernen und mit ihnen zusammen arbeiten.

Im Rahmen des Projekts „Hommage an Grete Wiesenthal und BERÜHRUNGEN – TANZ VOR 1939 – TANZ VON HEUTE, Ein Abend für Grete Wiesenthal, „Das fremde Mädchen““ wurden Originalchoreografien Grete Wiesenthals von deren Schülerinnen an ausgesuchte Tanzstudentinnen der MUK weitergegeben und unter der Regie von Fanny Brunner zu einem abendfüllenden Programm gestaltet, wodurch ich nicht nur den einzigartigen Walzerstil von Wiesenthal und somit ein Teil österreichische Tanzgeschichte studieren, sondern auch Bühnenerfahrung im Odeon Theater, Wien, und Festspielhaus St. Pölten sammeln durfte.

Zusammen mit meinen Kommiliton*innen Nikoletta Korkos (Tanz) und Josef Kolarz-Lackenbacher (Jazz-Saxophon) bin ich mit dem Stück „Winter Travellers“ (Choreografie: Korkos) in das Finale des Fidelio-Wettbewerbs in der Sparte Kreation/Laboratorium/Werkstatt eingezogen. (Die von der Hugo-Breitner-Gesellschaft ins Leben gerufene Veranstaltung dient zur Förderung junger Künstler*innen der MUK Privatuniversität.)
Wir drei erhielten ein, mit Preisgeld dotiertes, Ensemble-Stipendium und folgend eine Einladung zum “International Dance Festival of Young Choreographers” of the Municipality of Kalamaria in Thessaloniki, Griechenland.

Seit Abschluss meines Bachelor-Studiums (Bachelor of Arts), 2011, arbeitete ich als Tänzerin/Performerin unter anderem mit und für die Choreograf*innen/Regisseur*innen/Kollektive Simone Kühle, Thomas Wilhelm und Christof Loy, Paulus Manker, Tomohiko Kyougoku, Carmen Pratzner, Josef Maria Krasanovsky, Inge Gappmaier und Bianca Anne Braunesberger/Cie.tauschfühlung.

In den Jahren 2012-2017 war ich Ensemblemitglied des tanz.coop collectives (tanz.coop -verein for arts) unter der Leitung von Gisela Heredia.
Von 2014 bis 2017 übernahm ich zusätzlich Aufgaben in den Bereichen Produktion und Pressearbeit für den Verein, der neben eigenen Produktionen in Wien auch jährlich das Festival „TanzTag“ veranstaltet, und arbeitete als Choreografie-Assistenz für Heredia.

Mit der Choreografin Karin Steinbrugger entstand 2015 im Kontext der Artist at Resort Residency im Tanz*Hotel, Wien, die erste Zusammenarbeit an der Tanztheaterperformance „Rund ums Eck“ (damals „rundumeckig“), mit der wir drei besetzten Performer*innen (Tanz: Cäcilia Färber, Anna Knapp/Maja Franke/Karin Steinbrugger und Gitarre/Komposition: Lukas Thöni), in verschiedenen Versionen, seitdem erfolgreich durch Österreich touren.

Während des ImPulsTanz Festivals (Wien, Österreich), durch dessen Workshop-Angebote ich seit 2007 immer wieder mein Repertoire als Tänzerin erweitern konnte, habe ich 2016 mein Studium mit dem DanceAbility™ Teacher Training bei Alito Alessi um einen weiteren wichtigen pädagogischen Aspekt bereichert.

Die Tanzvermittlung übe ich seit 2011 in Form von Tanz- und Bewegungsangeboten für Amateur*innen im Kinder-, Jugendlichen- und Erwachsenenalter als Lehrende (Klassischer Tanz/Ballett, Modern Dance, Zeitgenössischer Tanz und Improvisation, Sport/Bewegung) für, unter anderem, die „Ballettratten“, die Wissensakademie (Wiak, Kinderfreunde) und den Tanzlehrgang „Tanzausbildung Wien“ aus.

Durch den Anstoß von Bernd Herta, Lehrer im Auslandsschuldienst, der mich 2012 in seinen Deutschunterricht an das österreichische Peter Mahringer Gymnasium in Shkoder, Albanien, und einige Jahre später nach Hermagor, Österreich, einlud, entwickelten sich immer mehr Kollaborationen mit KulturKontakt Austria- hier gefördert -, der ZfA (Zentrale für deutsche Auslandschularbeit), PASCH und dem Goethe Institut, die mich bereits durch etliche Länder Europas führten.

Angesichts der in diesen Projekten immer stärker geforderten pädagogischen Tätigkeit und der aus ihr erwachsenden Freude an der Vermittlung, dazu einer großen Leidenschaft für Sprache, Literatur und Performance sowie Sprechtheater beschloss ich eine zweite Berufsausbildung zu beginnen und mein Plateau auszubauen.
Ich entschied mich, den Grundlagenlehrgang Schauspiel- und Theaterpädagogik von 2016 bis 2018 am Institut für angewandtes Theater (IFANT) in Wien zu absolvieren.

Es entstanden über die Jahre, sich zunehmend intensivierend, Zusammenarbeiten mit diversen Theaterhäusern (Burgtheater, Wien, WUK Kinderkultur, Wien), Festivals (Szene Waldviertel Festival) und Kindergärten und Schulen im In- und Ausland (Albanien, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Italien, Kosovo, Kroatien, Montenegro, Serbien, Slowenien) unter dem Schwerpunkt Sprache – Tanz und Theater.

Parallel arbeitete und arbeite ich weiter als Performerin für verschiedene Projekte.
So setzte ich mich auf Einladung von Andrea Amort und im Rahmen der Ausstellung „Alles tanzt. Kosmos Wiener Tanzmoderne“ mit Originalchoreografien von Rosalia Chladek auseinander und entwickelte mein Reenactment „appROaCH´19“, das im Theatermuseum im Frühjahr 2019 zur Aufführung kam.

In der Rolle der Alice („im Wunderland“), in der Bearbeitung von Claudia Bühlmann, spielte ich im Jahr zuvor mehrfach im AkzentTheater Wien vor und für Schulklassen. Im Jahr danach wurde ich erneut für die theaterpädagogische Mitarbeit und Performance in der Produktion „Nichts“ (Janne Teller), Regie: Bühlmann, engagiert.

Es bereitet mir große Freude meine jahrelange Erfahrung als Künstlerin und Pädagogin zu teilen und selbst ganz viele neue zu machen.
Regelmäßig besuche ich Weiterbildungen in diversen Bereichen:  SWITCH2MOVE-Methode, Tango, Boxen, Stimmbildung, „Einführung in das Mischpult-Prinzip“ von ACT e.V. (Maike Plath), „Choreographic Tools“  (Tamara McLorg und Royston Maldoom) usw.

All dieses Erlebte auf und abseits der Bühne – das, und mehr, bin ich.